Grabstein Im ClarenbachparkAlle Menschen des Pastoralen Raumes Soest, die zum Beginn der Fastenzeit das Aschenkreuz empfangen möchten, haben die Gelegenheit dies an einem ungewöhnlichen - aber sehr passenden - Ort zu tun. Die Gruppe JuGo-Team des PV Soest lädt in den Clarenbachpark ein. Am Aschermittwoch, dem 14. Februar, geht es um 19:00 Uhr vom Hauptportal der St. Albertus-Magnus Kirche zum Park. Es ist bereits dunkel. Auf dem ehemaligen Friedhof wird ein Kreuz aus Fackeln gestellt. Im Schein der Fackeln wird das Aschenkreuz empfangen. (Bei Regenwetter findet die Andacht in der Kirche statt).
Der bekannte Vers aus dem Markus-Evangelium steht im Mittelpunkt der Andacht:„Kehre um und glaube an das Evangelium“ (Mk 1,15).
Auf dem ehemaligen Walburger Friedhof fanden ab 1820 bis Anfang des 20. Jahrhunderts regelmäßig Beerdigungen statt“, weiß Gem.ref. Andreas Krüger.

Heute ist das Areal eine Parkanlage und als Clarenbachpark bekannt. „Einige Grabsteine erinnern aber nach wie vor an die ursprüngliche Nutzung, wie der Gedenkstein für einen Prediger der Petrikirche und das Grabmal für einen Hauptmann, der im Dienst des Fürstbischofs von Münster stand“, erzählen Angelika Krüger und Markus Klüppel, die Leiter der Jugendgruppe des Pv Soest.
An diesem Ort das Kreuz zu empfangen, ist eine besondere Erfahrung. Vor der Austeilung des Aschenkreuzes besprengt der Seelsorger die Asche, die aus verbrannten Palmzweigen des Vorjahres gewonnen wird, mit Weihwasser. Den Gläubigen wird damit ein Kreuz auf die Stirn gezeichnet. Es ist das Zeichen für die Bereitschaft, sich in der Zeit bis Ostern zu bemühen, ein besserer Christ zu werden.

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